Nationale Ponyschau und Sporttag im NPZ
Im wunderschönen Ambiente des Nationalen Pferdezentrums Bern trafen sich eine Vielzahl “Pöneler”, sei dies als Sport- oder Zuchtbegeisterte Teilnehmer oder als Zuschauer. Durchführende Sektion vom SVPK war Thun. Nebst Dressur und Springen standen weitere Sportprüfungen auf dem Programm und in der Zuchtschau wurden Ponies vieler Rassen bewertet. Der Samstag gehörte den Dressur- und Springreitern. Für die Reiterinnen mit Zylinder standen ein GA 03/40 oder GA 05/40 zur Auswahl und im Springparcours waren Hindernisse ab 50 cm bis zu einer Höhe von 100 cm gestellt. Seitens der ReiterInnen wurde im Springen vor allem geschätzt, dass auf jedem Level geritten werden konnte, sei dies bei einer Prüfung, wo keine Zeit gemessen wurde oder in Klassen für junge Ponies und Pferde oder Teilnehmer ohne L-Klassierungen. Somit wurde für die Basis wie auch für erfahrene Turnierteilnehmer ein breites Spektrum angeboten. Nebst den Gehorsam- und Freizeitreiter-Prüfungen war auch die beliebte Bodenarbeit im Angebot, wo seitwärts treten, im Trab über Teppich oder Stangenfächer gefordert waren. Im Gymkhana stachen die schön dekorierten und einfallsreichen Hindernisse ins Auge, welche alle flüssig und dennoch ruhig angegangen werden konnten. Sie dies beim Bahnübergang mit Schranken und Geleisen, im Slalom um riesige Holz-Pilze oder mit Paket unter dem Flattervorhang.
Klein aber Oho
Ein Bijou für Auge und Herz war die Führzügelklasse, wo die Kinder analog einer Dressurprüfung mit Kittel und allem Drumherum antreten und auch die Ponies tip top herausgeputzt sind. Der Richter wertete das korrekte Auf- und Absitzen, Reiten im Trab und vieles mehr. Knapp 20 Paare hatten sich für die neue Prüfung „Dressur am langen Zügel“ angemeldet und bewiesen damit das Bedürfnis seitens der Pony- und Pferdehalter, mit dem Vierbeiner in diese Richtung zu arbeiten. Vom Shetty-Hengst über Welsh, Fjord und Tinker reichte die Rassen-Palette am langen Zügel. Mit Themen wie Pippi Langstrumpf, Elfenland oder Dancing Queen sorgte die bunte Kostümparade am Sonntag mittag vor der Festwirtschaft für staunende Augen und die besten drei wurden mit einem Spezialpreis belohnt. Parallel zu den sportlichen Prüfungen fand die nationale Ponyschau statt mit Identifikation, Körung und Rangierungen. Total 120 Ponies stellten sich dem Richter- Gremium, welches durch einen aus Frankreich angereisten Richter ergänzt wurde. Dieser, auf die Pony-Rasse Pottok spezialisierte Fachmann wurde anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Sektion Pottok an diese Schau eingeladen. Der „Best of Show“ wurde am späten Nachmittag ermittelt, wo alle Rassensieger aus Schweizer Zucht zugelassen waren. Auch ein Wanderpokal für die besten Welsh-Ponies wurden vergeben und der Preis „Best Junior Handler“, wo die Vorführung sowie das gepflegte Erscheinungsbild von Führer und Pony in die Bewertung mit einfließen.



