Aktuell
Leistungsdaten 2011
Die aktuellen Leistungsdaten sind online.
Einladung zur 55. ordentlichen SVPK-Delegiertenversammlung 2012
Liebe Sektionsmitglieder, sehr geehrte Gäste und Freunde des SVPK
Es ist mir eine Ehre, Sie im Namen des Vorstandes zur 55. ordentlichen Delegiertenversammlung unseres Verbandes nach Aarwangen (BE) einladen zu dürfen. Die Sektion Fjordpferde Vereinigung Schweiz hat in verdankenswerten Weise die Durchführung unserer alljährlichen Delegiertenversammlung am Samstag den 3. März 2012 übernommen.
Die Delegiertenversammlung findet dieses Jahr wieder am Samstagnachmittag statt.
Wir werden die ordentlichen Geschäfte behandeln. Nach dem offiziellen Teil wollen wir am Abend die Kameradschaft pflegen und gemeinsam gemütliche Stunden verbringen.
Ich freue mich Sie am Samstag, den 3. März 2012 in Aarwangen begrüssen zu dürfen.
Im Namen des Vorstandes möchte ich mich für Ihre Verbundenheit mit unserem Verband und für Ihren Einsatz zu Gunsten der Ponys und Kleinpferde bedanken und wünsche allen einen guten Start im Neuen Jahr.
Euer Vizepräsident, Andreas Staub
BEA/Pferd in Bern 27. April – 6. Mai 2012
Schon bald steht die Pferd 2012 vor der Tür und wir sind schon wieder am Organisieren, auch in diesem Jahr verschiedene Ponys – und Kleinpferderassen einem breiten Publikum vorzustellen.
Für die Ausstellung, die Mittags – Show, und die täglichen Rassenschauen suchen wir wieder Ponys die fünf oder zehn Tage unter dem Sattel oder am Wagen vorgestellt werden können.
Also zögert nicht Euch anzumelden, denn eine solche Ausstellung ist ein unvergessliches Erlebnis für die Kameradschaft unter uns Gleichgesinnten.
Es ist auch möglich nur fünf Tage auszustellen:
vom 27. April bis 1. Mai 2012 oder
vom 2. Mai bis 6. Mai 2012
Die Ausstellungstiere müssen mit einer Kopie der Abstammungs- Papiere des SVPK angemeldet werden.
Auch können wir Helfer für die Pferd gebrauchen. Bitte meldet Euch wenn Ihr mal Interesse habt an der Pferd zu helfen.
21. Nationale Ponyschau SVPK in Bern
Am 27. und 28. August konnte der SVPK bei strahlendem Spätsommerwetter auf der schönen Anlage des Nationalen Pferdezentrum in Bern die 21. Nationale Ponyschau und den Sporttag der Sektion Thun feiern. Auch in diesem Jahr konnte das Organisationskomitee der Sektion Thun ein grosses Publikum an Teilnehmer für Sport und Schau begeistern und Interessieren.
Akutelle Meldung: Wichtige Mitteilung für die Fohlenbesitzer!
Und schon wieder ist die Bea vorbei....
Dieses Jahr waren alle gespannt wie es sein wird, da die BEA Pferd nicht an ihrem gewohnten Standort war.
Für den Pony- und Kleinpferdeverband war es mit Sicherheit keine Verschlechterung, da es in diesem Jahr nicht ein Round Pen sondern ein kleines Viereck gab, in welchem die Kurzvorstellungen stattfanden. Somit bot sich die Möglichkeit, die Tiere viel besser präsentieren zu können.
Delegiertenversammlung

Caroline Hofer Basler

Elsbeth Wieland und Alain Homberger

Silvia Bürgi

SVPK Cup Finalistinen
Hengstkörung 2011
Am 5.Februar, einem stimmungsmässig fast schon frühlingshaften Tag mit dem Hintergrund einer traumhaften Alpenkulisse für alle von Nordosten anreisenden Teilnehmer, fand im NPZ Bern die diesjährige Hengstkörung statt. Der Gesamteindruck der Veranstaltung kann am besten mit „klein aber fein“ umschrieben werden. Im Vergleich zum vergangenen Jahr waren weniger Hengste gemeldet und weniger Zuschauer anwesend, dafür konnten diese sich an Tieren von überwiegend guter bis sehr guter Qualität und teilweise souverän „hingelegten“ Hengstleistungsprüfungen erfreuen. Immerhin erreichten 6 von 12 Teilnehmern 34 bis 36 von 36 Punkten. Bei der Körung brachten es 8 von 14 auf 80 und mehr Prozent der 160 möglichen Körungspunkte. Am erfolgreichsten war der Lewitzer-Hengst Rodrigo mit 158 Punkten = 99% bei der Körung und 36 Punkten = 100% bei der HLP- Gratulation!
Neu gekört wurden 1 Deutsches Reitpony, 2 Shetlandponys, 1 Welsh-A, 1 Welsh-B, 1 Welsh-D, 1 Cheval de Mèrens, 1 Lewitzer, 1 Schweizer Zuchtpferd, 1 Dartmoor Pony und 1 Quarter Pony.
Zur Erlangung der Deckberechtigung für 2011 zeigten sich 6 Hengste im Ring im unteren Hallenende und 5 stellten sich in der freien Präsentation vor.
Silvia und Röbi Bürgi, unterstützt von ihrer bewährten Küchencrew, und hilfsbereiten „zugewandten Orten“ servierten wie immer ein vorzügliches Mittagsmenü in der dieses Jahr sonnedurchfluteten Schmitte. Ihnen allen und den Mitgliedern des Fachbereichs Zucht sei für ihren Einsatz herzlich gedankt.
Auch den Hengstbesitzern, die freiwillig und aus Überzeugung mit ihren Tieren nach Bern gekommen sind, soll ein Dankeschön gesagt werden verbunden mit guten Wünschen für die kommende Decksaison und den Ergebnissen daraus im nächsten Jahr.
Oda Münch-Bronk
Leistungsauswertung 2010
Erläuterung zu den Herdebuchaufzeichnungen und den Leistungsprüfungen
Alle Daten der genetischen Bewertung werden jährlich im letzten Quartal in Form von Listen auf der Homepage des SVPK publiziert.
Für alle zur Zucht verwendeten Tiere der vom SVPK betreuten Rassen wird der genetische Wert für die Zucht bestimmt. Die Leistung des einzelnen Zuchttieres wird im Verhältnis zum Rassendurchschnitt im Jahr 2010 ausgedrückt.
Dabei werden der Mittelwert und die Standardabweichung der Population auf einen normierten Mittelwert von 100 und eine normierte Standardabweichung von 20 umgerechnet. Der Wert 100 entspricht dem Populationsdurchschnitt einer Rasse. Ziel ist die Erfassung der Veränderungen des jährlichen Durchschnittswertes im Verhältnis zum festgelegten Wert 100.
Bei den meisten Merkmalen liegt in der Tierzucht eine Normalverteilung vor. Die meisten Tiere zeigen eine mehr oder weniger starke Ausprägung eines Merkmales, welches der Normalverteilung folgt. Dabei gibt es immer einzelne Tiere, die bei einem Merkmal besonders hohe oder tiefe Ausprägungen zeigen.
Die normierte Normalverteilung

68% der Tiere liegen innerhalb des normierten Wertes von 80 und 120 (+/- 1 Standardabweichung s). Wenn der Wert eines Tieres höher als 120 ist, dann hat das Tier bereits eine stärkere Ausprägung des Merkmales als 84% der Population.
Bei sehr kleinen Populationen führt die normierte Normalverteilung bei den einzelnen Tieren zu sehr starken Ausprägungen der einzelnen Werte.
Die Auswertungen von Körprotokollen und Hengstleistungsprüfungen enthalten sowohl die Ergebnisse, die zu einer Körung oder bestandenen Prüfung geführt haben als auch die, die diese Ziele in irgendeiner Form nicht erreicht haben.
Ausgewertete Daten:
Zucht:
- Körprotokoll KLP
- Hengstleistungsprüfung HLP
Sport:
- Bodenarbeit BAP
- Dressur am langen Zügel DLZ
- Freizeitreiterprüfung FRP
- Gehorsam GEH
- Gymkhana GYM
BEA / Pferd 2011 - In Bern 29. April – 8. Mai 2011
Schon bald steht die Pferd 2011 vor der Tür und wir sind schon wieder am Organisieren, auch in diesem Jahr verschiedene Ponys – und Kleinpferderassen einem breiten Publikum vorzustellen.
Für die Ausstellung, die Mittags – Show, und die Täglichen Rassenschauen suchen wir wieder Ponys die fünf oder zehn Tage unter dem Sattel oder am Wagen vorgestellt werden können.
Also zögert nicht Euch anzumelden, denn eine solche Ausstellung ist ein Unvergessliches Erlebnis für die Kameradschaft unter uns Gleichgesinnten.
Es ist auch möglich nur fünf Tage auszustellen.
Vom 28. April bis 03. Mai 2011 oder
Vom 03. Mai bis 08. Mai 2011
Die Ausstellungstiere müssen mit einer Kopie den Abstammungs- Papieren SVPK angemeldet werden.
Auch können wir Helfer für die Pferd gebrauchen, Bitte Meldet Euch wenn Ihr mal Interesse habt an der Pferd zu Helfen.
9. Internationale Shetland show 2010 in Hickstead GB
Eine Woche nach den Springreitern der Weltspitze, trafen sich die kleinsten in der Pferdewelt in Hickstead.
Körung im SVPK und die Kategorien K1 und K2
Zuchtordnung Kapitel 3-6
Seit der Zucht –und Schausaison 2008 werden die in den Zuchtbüchern des SVPK registrierten Tiere in die
Kategorien K1 und K2 aufgeteilt. Da auch jetzt, 2010, immer noch Unsicherheiten und Missverständnisse
von Züchtern geäussert werden, sollen hier noch einmal die Kategorien K1 und K2 erklärt werden.
Die Kategorisierung ist eine Reaktion auf die EU-Bestimmung, dass Equiden mit vollem Pedigree
(min. 3 registrierte Generationen, beachte Bestimmungen der Ursprungs-Zuchtbücher) im Hauptregister
ihres Rasse-Zuchtbuchs eingetragen werden müssen und dass ihre Nachkommen ebenfalls in diesem
Register eintragungsberechtigt sind, egal, ob die Eltern gekört sind oder nicht. Selbst festgestellte
Erbmängel von Elterntieren sind keine Begründung für eine Registrationsverweigerung. Diese Bestimmung
soll den freien Wettbewerb des Handels innerhalb der EU garantieren- hat also grundsätzlich mit
Überlegungen zur Pferdezucht und deren Qualität nichts zu tun.
Es ist müssig, darüber zu diskutieren, ob das gut oder schlecht ist, auch der SVPK hat sich diesen Regeln
anzupassen und mit deren Konsequenzen auseinander zu setzen.
Die Gravierendste ist:
Die Teilnahme an einem traditionellen Körverfahren ist überall freiwillig geworden.
Die internationalen europäischen Zuchtbuchorganisationen, die bisher Körungen durchgeführt haben, haben
alle ein irgendwie benanntes Register zum Ausgangs-Pool ernannt, mit dem die EU-Forderung erfüllt wird
und von dem aus die traditionelle züchterische Karriere eines Fohlens starten kann, wenn der Besitzer sich
dazu entschliesst.
In der Zuchtordnung des SVPK ist die Kategorie K2 dieses Sammelbecken, in das ein Tier hineingeboren
oder nach Import registriert wird und in dem es eventuell lebenslänglich verbleibt.
Dies entweder, weil es nie zu einer Bewertung (Körung) gebracht worden ist oder, weil es aus Exterieur oder
Veterinärgründen nicht zur Zucht empfohlen (nicht gekört) wurde.
In jedem Fall muss etwaige Nachkommenschaft solcher K2-Tiere wieder identifiziert und in diesem Pool
registriert werden und kann dann für sich selbst den Aufstieg in die Kategorie K1 versuchen. Besonders bei
Veterinär-Gründen für eine verweigerte Beförderung in die Kategorie K1 ist das Verantwortungsbewusstsein
des Züchters gefordert!
An Schauen werden die K2-Tiere, die entweder aktiv „nicht gekört“ sind oder passiv sich nie gestellt haben
(älter als 3 Jahre) mit einem gelben Band gekennzeichnet und müssen in einer 2. Gruppe innerhalb der
Klasse laufen. Fohlen sind per se alle in der Kategorie K2 und es wird an Schauen nicht unterschieden, ob
die Eltern gekört sind oder nicht.
Die Züchter, die sich dem traditionellen Körverfahren unterwerfen, erhalten den Pass für Fohlen aus
gekörten Eltern gratis (siehe ZO 2010).
Stuten müssen an der gleichen Schau, an der sie für zuchttauglich anerkannt (gekört) worden sind, in einer
Schauklasse gezeigt werden. Danach erhalten sie den Stempel K1 auf dem Pass. Wenn sie nicht in der
Schauklasse gezeigt worden sind, bleiben sie in K2, bis dieses nachgeholt ist.
Hengste müssen sich für die Kategorie K1
- der Körung stellen,
- im 2. Jahr nach der Körung die Hengstleistungsprüfung bestanden haben und
- bis und mit 13. Altersjahr ab der 1. Schausaison nach der Körung jährlich in einer Schau gezeigt werden, um in die offizielle Hengstliste des SVPK aufgenommen zu werden und die Deckberechtigung für K1 zu behalten. (Siehe Hengstliste)
Ein Hengst, der die HLP nicht absolviert oder nicht bestanden hat oder nicht an einer Schau gezeigt worden
ist, verliert nicht die Körung, aber die Deckberechtigung für K1 im folgenden Jahr und erscheint nicht mehr
auf der Hengstliste. Mit neuerlicher Erfüllung der Bedingungen ist er aber wieder drauf.
Für 13-jährige, gekörte und bewährte Import-Hengste gilt die Ausnahmeregelung, dass sie sich an einer
normalen Schau zur Erstellung eines Körprotokolls vorführen lassen können und damit die
Zuchtberechtigung für K1 erhalten.
Jüngere Import-Hengste müssen das SVPK-Verfahren durchlaufen.
Die Sonderregelung für gekörte Shetlandponyhengste aus einem Konkordatsland des ISPC- International
Shetland Pony Committee (siehe Anhang im Rassestandard Shetland Pony in der Homepage des SVPK) gilt
nur im Gegenrecht. Es wird deswegen dringend empfohlen, sich vor dem Import eines gekörten Shetland-Hengstes unter 13 Jahren bei der Leitung des Fachbereichs Zucht zu vergewissern, dass dessen
Herkunftsland diese Abmachung einhält.
Oda Münch-Bronk
Fachbereichsleiterin Zucht
Juli 2010
Kurs Schaupräsentation Tipps und Tricks vom 6. Juni 2010
Nach der Ausschreibung des Kurses im Februar bestätigte sich das Bedürfnis der Mitglieder an diesem aktuellen Thema.

Ziel dieses Kurses war es, sein Pony von A bis Z optimal für eine Schau vorzubereiten, sowie das Vorstellen vor dem Richtergremium. Wim Bouwman aus Holland hatte sich bereit erklärt, den Kurs durchzuführen.
20 interessierte Ponyzüchter und Besitzer fanden sich am 6. Juni auf der schönen Anlage der Familie Wondergem in Rüstenschwil/Auw ein. Manche mit eigenem Pony, andere durften ein Pony aus dem Stall nehmen.
Wim fing mit dem waschen des Ponys an. Die Teilnehmer durften mit Schlauch und Shampoo
bewaffnet selber in den Kampf
ziehen, aber nicht alle Ponys stellten sich der Prozedur ohne Gegenwehr und so mancher Jugendlicher war fast gleich nass wie sein Pony!
Wie kommt ein Pony zur Doppelmähne? Wie wird es richtig frisiert? Welche Produkte werden verwendet ? Auf alle Fragen hatte Wim eine fachkundige Antwort. Manchen blieb vor Staunen der Mund offen stehen, vor allem bei den Neulingen.
Die Demo eines Ponys, welches Wim innert 5 Minuten aus einer grauen Maus ein respektables und glänzendes Pony erscheinen liess, löste auch bei den alten Schauhasen Staunen aus.
Diese Präparierung hält nur eine Stunde. Wim erwähnt, dass er diese Methode nur anwendet, wenn er Ponys frisch in seinen Stall bekommt und Fotos für die Verkaufsseite seiner Website machen will. Für eine optimale Schaupräsentation braucht es wesentlich mehr Vorbereitung.
Nach dem alle Ponys geputzt, gewaschen und frisiert waren, zeigte uns Wim, wie man ein Pony vor den Richter stellt. Auf was man alles achten muss und wie man die „Schoggiseite“ des Ponys gut zur Geltung bringt. Auch die Vorführung einer Stute mit Fohlen durfte nicht fehlen, hatte es doch im Stall schon einige der süssen Fohlen, die sich für eine Präsentation eigneten.
Ein wichtiges Thema waren auch die Kleider der Vorführer. Verschiedene Arten wurden von Wim und Vreni gezeigt. Teils am Kleiderbügel oder am lebenden Objekt.
Den ganzen Tag flossen Holländische und Schweizer Gebräuche ein, wobei auch Internationale Vorführungen und Kleidung erwähnt wurden.
Der Tag war für alle sehr lehrreich und alle konnten viel Neues mit nach Hause nehmen. Was sie alles umsetzen werden wird sich an den nächsten Schauen zeigen und ist jedem selber überlassen. Es wurden auch viele neue Kontakte untereinander geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht.
Ein herzliches Dankeschön an Wim Bouwman, Familie Wondergem und natürlich allen Teilnehmern und geduldigen Ponys, welche diesen Tag bravourös meisterten.
Die vielen Fragen, die gestellt wurden, geben der Sektion Shetland – Pony Auftrieb, schon bald wieder einen solchen Ausbildungstag durchzuführen.
Text: Vreni Müller
Fotos: Horsefotograf