Camargue

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Camargue

Die Heimat des Camargue-Pferdes liegt im Rhone-Delta, im Süden Frankreichs. Seit Jahrhunderten lebt es halbwild in sogenannten „Manades“ (Gestüten). Es stellt bis heute im Gesamtbild ein rustikales (ländliches, ursprüngliches) Pferd dar. Der iberische und berberische Einschlag ist deutlich erkennbar. Vorgeschichtsforscher beschreiben das reinblütige Camargue-Pferd als lebendes Ebenbild prähistorischer Vorfahren (Solutré-Pferd). Seit 1978 ist das Camargue-Pferd in Frankreich anerkannt.

Eintragungs-Berechtigung: Reinzucht
Herkunft: Camargue (Frankreich)
Grösse: Zwischen 135 und 145 cm
Farbe: Beim erwachsenen Tier ist das Haarkleid weiss, manchmal stichelhaarig
Fell: Üppige Behaarung; am Schweifansatz sehr dicht; Mähne oft in alle Richtungen wachsend
Kopf: Gross, kantig (eckig), gut angesetzt; flache Stirn; Stirn- und Nasenbein geradlinig; Nasenpartie oft fliehend oder abfallend, was den Eindruck einer Ramsnase vermittelt; Ohren kurz, an der Basis breit und weit auseinandergesetzt; flach im Kopf liegende Augen; kräftig entwickelte Ganaschen
Hals: Kurz
Körper: Steile und kurze Schulter; tiefe Brust; kurze Lendenpartie; kurze, gut entwickelte und etwas abfallende Kruppe; tief angesetzter Schweif
Fundament: Kräftige Gliedmassen mit breitem Knie und guter Fesselung; harte Hufe
Temperament: Die Nervenkräfte werden für die Aktion bewahrt, sodass es in Ruhestellung oft schläfrig oder auseinandergefallen erscheint
Verwendung: Wanderreit- und Distanzpferd, Freizeitpferd, Hirtenpferd der Gardians
Besonderes: Genügsam, lebhaft, gewandt, mutig und sehr ausdauernd ist es fähig
lange Hunger- und Durstperioden und härtestes Klima auszuhalten und
dennoch lange Märsche durchzustehen

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